Die Musik in der Schweiz besteht seit langem nicht mehr nur aus Alphorn blasen und Jodeln. Unsere Webseite flexfab.ch informiert über aktuelle Einflüsse in der Schweizer Musikindustrie und Popmusik. Obwohl im Ausland die traditionelle Volksmusik der Schweiz sicher am bekanntesten ist, so spielen Pop- und Rockmusik heute eine viel wichtigere Rolle.

Eine Einschätzung, wie populär die verschiedenen Musikstile bei der Bevölkerung sind, lässt sich durch Vergleich der Schweizer FM-Radiosender und deren Marktanteil feststellen. Tatsache ist, dass fast alle privaten Radiosender der Schweiz sich auf Mainstream-Popmusik und aktuelle Charts konzentrieren. In den Ballungsgebieten konkurrieren gleich mehrere Sender mit Programmangeboten, die aus verschiedenen Popmusik-Stilen (Pop, Rock, Rap und Hip-Hop) bestehen. Volksmusik und Klassische Musik sind nur am Rande vertreten. Selbst in den Tälern der Schweizer Alpen, wo es häufig nur einen einzigen lokalen Radiosender gibt, ist eine klare Präferenz für die Pop-Charts erkennbar.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz ist gesetzlich dazu verpflichtet, Programme zu produzieren, welche die kulturelle Vielfalt widerspiegeln. Er wird durch Gebühren finanziert, die alle Radiohörer zahlen müssen – unabhängig von den Programmen, die sie tatsächlich anhören. Es gibt drei öffentliche Radioprogramme pro Sprachregion. Diese werden jeweils auf Deutsch, Französisch und Italienisch angeboten. Obwohl es nicht einfach ist, genaue Zahlen zu erhalten, scheint eine überwältigende Mehrheit (etwa 66 %) der Schweizer Bevölkerung Mainstream-Pop- und Pop-Oldies vorzuziehen, während Klassik, Volksmusik und amerikanische Country-Musik von nur etwa 10 % der Bevölkerung bevorzugt wird. Jazz und Weltmusik spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Auch der Geschmack der Mehrheit der Einwanderer unterscheidet hierbei nicht besonders von dem der einheimischen Bevölkerung.